Ein Garten- und Landschaftsbauer, der auch Pflasterarbeiten ausführt, wurde von der SOKA-Bau aufgefordert, Beiträge zu zahlen. Nachdem er sich weigerte, verklagte die SOKA-Bau ihn in 8 Fälle vor dem Arbeitsgericht Wiesbaden. Dabei differenzierte das Gericht zwischen verschiedenen Jahren der Beitragspflicht. Während das Unternehmen für 4 Jahre zahlen musste, gewann der Unternehmer hinsichtlich 2 Jahren. Bei der Berufung vor dem Landesarbeitsgericht Hessen hingegen gewann das Unternehmen komplett gegen die SOKA-Bau. Dies zeigt erneut, dass es jeweils auf die konkreten Umstände des Einzelfalls ankommt und eine Beitragspflicht nicht nur allein anhand der Branche des Unternehmens beurteilt werden kann. Aus diesem Grund sollten sich Unternehmen bereits außergerichtlich mit Hilfe spezialisierter Berater darum kümmern, die Forderungen der SOKA-Bau abzuwehren oder zumindest zu reduzieren.