Häufig meldet sich die SOKA-Bau erst nach mehreren Jahren und fordert rückwirkend Beiträge. Dies kann betroffene Unternehmen schnell in Schwierigkeiten bringen, da die Forderungen keinesfalls gering sind. Die SOKA-Bau kann Beiträge bis zu 3 Jahre lang zurückfordern. Regelmäßig kommen zu der eigentlichen Forderung noch hohe Verzugszinsen hinzu. Häufig versucht die SOKA-Bau, die entsprechenden Forderungen gerichtlich durchzusetzen. Aus diesem Grund sollte die Angelegenheit nicht auf die leichte Schulter genommen werden. In einer solchen Situation sollte unbedingt fachlicher Rat eingeholt werden. Nur so kann eine Niederlage im Prozess verhindert werden. In den meisten Fällen beginnt das Verfahren durch einen Mahnbescheid von der SOKA-Bau. In diesem Fall muss binnen Wochenfrist reagiert werden. Entscheidend ist im Prozess, welche Partei beweisbelastet ist und entsprechende Beweise auch erbringen kann. Dies trifft auf die SOKA-Bau nicht immer zu. Allerdings ist jeder Fall individuell zu betrachten. Unternehmen sollten sich aus diesem Grund unbedingt von Experten beraten lassen, die Erfahrung im Umgang mit Prozessen gegen die SOKA-Bau haben.