Mit Urteil vom 05. Juni 2019 hat das Bundesarbeitsgericht erneut gegen die SOKA-Bau entschieden. Diese forderte von einem Unternehmen, das Treppen, Geländer und Balkone aus Metall herstellte und montierte knapp 10.000 Euro an Beiträgen. Der Rechtsstreit zog sich über drei Instanzen, vom Arbeitsgericht zum Landesarbeitsgericht und letztlich zum Bundesarbeitsgericht. Maßgeblich ging es um die Einordnung der Tätigkeit des Unternehmens als bauliche Leistung. Dieser Fall zeigt einmal mehr, dass sich die Streitigkeiten mit der SOKA-Bau lange Jahre über drei Instanzen ziehen können und es auf den jeweiligen Einzelfall ankommt, ob ein Unternehmen tatsächlich der SOKA-Bau unterliegt. Aus diesem Grund sollten die Forderungen der SOKA-Bau unbedingt durch Experten geprüft werden.