Den 1. Schritt zur Beitragszahlung an die SOKA-Bau stellt regelmäßig eine unscheinbar daherkommende Selbstauskunft dar. Füllen Handwerker oder Steuerberater die Selbstauskunft ohne weitere Beratung aus, kommt es oft zur Rückforderung seitens der SOKA-Bau. Diese umfasst häufig rückwirkende Zahlungen bis zu vier Jahren. Voreilige Angabe im Rahmen der Selbstauskunft können somit empfindliche Konsequenzen haben. Um dies zu verhindern, sollten Handwerker sich unbedingt beraten lassen. Auch wenn viele Unternehmer davon ausgehen, kein Baubetrieb zu sein, stuft die SOKA-Bau Unternehmen oft gänzlich anders ein. Denn im Rahmen der Prüfung der Zugehörigkeit zur SOKA-Bau gibt es viele Ausnahmen und Einschränkungen, für die der Unternehmer jedoch selbst die Darlegungs- und Beweislast trägt. Aus diesem Grund ist eine Beratung sinnvoll, um spätere Beitragsforderungen durch die SOKA-Bau sofort im Keim zu ersticken. Hierbei kommt es auf genaue juristische Einschätzungen im jeweiligen Einzelfall an. Füllen Sie die Selbstauskunft der SOKA-Bau nicht voreilig aus, sondern lassen Sie sich diesbezüglich beraten, um Nachforderungen zu umgehen!