Metallbaubetriebe, die in den Innungen organisiert sind, sind seit heute besser vor unberechtigten Forderungen der SoKa-Bau. geschützt. Nach ausführlichen Diskussionen trafen das Metallhandwerk und die Tarifpartner der Bau- und Ausbauverbände eine Vereinbarung, durch die einfacher erkennbar sein soll, welche Unternehmen in die Soka-Bau einzuzahlen haben. Dadurch sollen Gerichtsverfahren vermieden und eine schnelle Klärung geboten werden. Als Stichtag für die Rückwirkung wurde der 30. Juni 2014 festgesetzt.

Bedeutung für das Metallhandwerk
Für die in den Innungen des Metallhandwerks organisierten Unternehmen ist das Verhandlungsergebnis ein positives Signal. Sie sind auch zukünftig nicht verpflichtet, Beiträge zur SOKA-BAU zu zahlen. Auch und gerade die Unternehmen, die sich spezialisieren, z.B. auf die Montage, werden bei Nachweis der Mitgliedschaft in der Innung, Eintragung im Metallbauerhandwerk sowie überwiegender Tätigkeit im Metallbauerhandwerk und Vorliegen eines entsprechenden Tarifvertrags von der Mitgliedschaft bei der SOKA-BAU befreit.

Neu ist auch, dass Betriebe, die zum Stichtag 30. Juni 2014 Mitglied einer Metallinnung waren, unwiderruflich von der Beitragspflicht zur SoKa Bau befreit sind. Dort, wo in der Vergangenheit die Sozialkassen die Unternehmen vor den Gerichten verklagten, steht jetzt ein außergerichtliches Konsultationsverfahren, das in strittigen Fällen 1